ARCHÄOLOGISCHE STÄTTEN LASSITHI

ARCHÄOLOGISCHE STÄTTEN LASSITHI

Palast in Kato Zakros: Die Siedlung von Kato Zakros war eine der wichtigsten Zentren der minoischen Kultur. Der Palast ist der viertgrößte nach Knossos, Phaistos und Malia. Der Palast erstreckt sich über 8000 Quadratmeter mit vielen Zimmern, Fluren, heiligen Räumen und Hallen. Er wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts v. Chr. zerstört und verlassen.

Archäologische Stätte Gournia: Eine gut erhaltene archäologische Stätte wird als die „Pompeji" des minoischen Kretas bezeichnet. Die Stätte bietet das Bild einer gut organisierten Siedlung von Residenzen sowie auch ein Bild der Neu- und Nach-Palastzeit. Die Siedlung ist in drei Ebenen aufgebaut. Einige Häuser haben auch eine zweite Etage, während die kleinen Gassen an moderne Siedlungen erinnern.

Archäologische Stätte von Paleokastro: Es wird angenommen, dass es die größte Siedlung nach Knossos war. Funde vor allem aus der minoischen Zeit wurden in gut erhaltenen Gräbern entdeckt. Die Stadt hatte eine Hauptstraße mit vertikalen Straßen und es gab eine Kanalisation sowie Bäder, Lebensmittellager, Ölpressen. Die Stadt war bis ca.1500 v. Chr. bewohnt.

Elliptisch geformte Residenz in Chalezi: Die Residenz der mittelminoischen Zeit (2600-2000 v. Chr.) mit einer elliptisch geformten Fassade ist einzigartig in ganz Kreta. Die Residenz umschließt einen Hof. Die Außenwände sind in 1 Meter Höhe erhalten.

Alte Lato: Diese Stadt existierte schon vor  Ankunft der Dorer. Sie ist eine der am besten erhaltenen Städte der klassischen und hellenistischen Zeit. Als organisierte Siedlung mindestens seit dem 7. Jahrhundert v. Chr.. Es hatte zwei Zitadellen und neben seiner starken Befestigung, sind dort Reste von Häusern, Läden, Arkaden und Tempel zu sehen.