ALLGEMEIN ÜBER HERAKLION

ALLGEMEIN ÜBER HERAKLION

Der Regionalbezirk von Heraklion im zentralöstlichen Teil von Kreta ist einer der bevölkerungsreichsten des Landes. Auf diesem Boden deuten die Überreste auf die Zivilisation und Geschichte der Insel (Knossos, Phaistos, Gortyna) hin. Es liegt zwischen zwei Bergen mit beeindruckenden Naturschönheiten, wie Höhlen, steilen Bergen und fruchtbaren Ebenen. Die Küste hat gemäßigtes Klima mit einem jährlichen Temperaturbereich von 13 Grad Celsius. In Heraklion ist die Durchschnittstemperatur des kältesten Monats 12,4 Grad Celsius (Januar) und die des wärmsten Monats beträgt 26 Grad Celsius (Juli). Heraklion ist das wirtschaftliche Zentrum der Insel und auch die größte Stadt Kretas mit eigenem Flughafen und Hafen. Kreta nahm am Trojanischen Krieg teil, wie durch Homer uns überliefert wird. Die Mythologie besagt, dass Kreta von König Minos regiert wurde und Athen war verpflichtet Steuern an Kreta zu zahlen. Dies bis zu dem Tag an dem Thiseas den Minotaurus tötete; ein Zeugnis dieser Legenden der Macht des Reiches von Kreta.

Die ersten Menschen siedelten sich um 6000 v. Chr. in Knossos an. Neolithische Siedlungen wurden in Malia und in Phestos gefunden. Zwischen 2600-2000 v.Chr. wurde das Metall Bronze eingeführt, mit ihm kamen Einwohner aus Kleinasien. Es existierten Handelsbeziehungen mit Kleinasien und Ägypten. In 2000-1700 v. Chr. gab es starke Tätigkeiten in der Schifffahrt, Fischerei und Landwirtschaft. Im Jahre 1950 v. Chr. wurden die ersten Paläste in Knossos, Phaistos und Malia gebaut. Die nahe gelegenen Inseln Milos und Kythira wurden kolonisiert. Im Jahr 1700 v. Chr. dann ein großes Erdbeben, und im Jahre 1450 v. Chr. eine weitere Katastrophe wahrscheinlich aus dem Ausbruch des Vulkans von Santorin. Es folgte eine Invasion der Mykener, die sich dann aber in die lokale Bevölkerung integrierten. Die Bevölkerungsdichte war zwischen 1400-1100 v. Chr. in Knossos und Phaistos sehr hoch. Die nautischen Aktivitäten sanken und die Bewohner zogen sich in die Bergregionen zurück. Von 900 bis 650 v. Chr. entstanden die Stadtstaaten und die Insel wurde weitgehend von den Dorern beeinflusst. Es folgten der Epoche der Klassik, Jahre der Bürgerkriege und des Niederganges. Dann 69 v.Chr.-330 n.Chr. kam die Insel unter römische Herrschaft. Von 325 bis 824 n.Chr. weiß man laut Mangel an Informationen nicht viel, so doch dass die Insel Teil des ostbyzantinischen Reiches wurde. Während des Zeitraumes 824 bis 961 n. Chr. übernehmen die Araber. In 961 n. Chr. wurde es befreit, aber dann im Jahre 1204 n. Chr. von den Venezianern wieder besetzt. Diese Periode war durch ständige Revolutionen geprägt. Heraklion wurde von den Türken von 1645 bis 1669 für 23 Jahre belagert und fiel schließlich unter die Dominanz der Türken. In 1830-40 dann unter ägyptischer Besetzung, wurde dann aber wieder von den Türken besetzten, eine Periode lauter Revolutionen. Im Jahre 1898 wurde ein kretisches Parlament gebildet, dann im Jahre 1913 wurde es mit Griechenland vereinigt.