ALLGEMEIN ÜBER CHANIA

Der Regionalbezirk Chania nimmt die westliche Seite von Kreta ein. Berge, Schluchten, Höhlen, Hochebenen und herrliche Strände bilden die Landschaft. Das dominierende Element sind die „Lefka Ori" (Die weißen Berge) mit der berühmten „Samaria" Schlucht, die größten Teils den Nationalpark von „Samaria" bildet. Die Stadt Chania ist unverwechselbar in zwei Teile getrennt: die Altstadt und die Neustadt. Die Altstadt liegt hinter den venezianischen Mauern und zieht, wegen ihrem traditionellen Charakters, die meisten Blicke auf sich. Ein Labyrinth aus Gassen windet sich zwischen vielfältigen mittelalterlichen Gebäuden. Die ersten Anzeichen menschlicher Aktivität werden der Jungsteinzeit zugeordnet. Die Stadt Kydonia liegt auf dem Kastelli Hügel der heutigen Stadt Chania. Während der Kolonisierung Kretas durch Arcadia in der nach-minoischen Periode (16-11 Jh. v. Chr.) wurde Verbindung mit dem Peloponnes aufrechterhalten, und es entstand fruchtbarer Boden für die Entwicklung des westlichen Teils der Insel Kreta. In den Jh. 15-12 v. Chr. war es die Kreuzung eines kommerziellen Übersee-Netzwerkes, das mit dem Kommen des Dorer (1100 v. Chr.) aufgelöst wurde. Die Jahre vergingen und es wurden insgesamt 41 Städte im Regionalbezirk Chania gebaut. 100 v. Chr. wurde es dann von den Römern erobert. Während der byzantinischen Zeit wurden die Bewohner Christen (330-825 n. Chr.). In 824 n.Chr. wurde das Gebiet von den Arabern - bis 961 n. Chr. - übernommen. Danach begann die zweite byzantinische Periode (961-1204 n.Chr.). Im Jahre 1204 fiel das Gebiet in die Hände des Dogen von Venedig; die neuen Bewohner bauten die Altstadt von Kydonia wieder auf, die dann auch Chania benannt wurde und befestigten sie mit einer neuen Mauer. In den Jahren 1212-1520 n. Chr. gab es viele Aufstände. Die Streitigkeiten der Venezianer mit den Türken dauerten viele Jahre an, bis dann 1645 n. Chr. die Türken die Insel besetzten. Im Jahr 1770 n. Chr. scheiterte die so genannte „Orlof Revolution" von Daskalogiannis, deren Zentrum Sfakia war. Im Jahre 1821 n. Chr. folgten der Ermordung von Priestern - die Erklärung der Revolution. Im Jahre 1830 wurde die Unabhängigkeit des griechischen Staates anerkannt und im Jahre 1897 n. Chr. vereinte sich Kreta mit Griechenland, zunächst in einer Form der weitgehenden Autonomie und dann am 1. Dezember 1913 definitiv.