KIRCHEN UND BYZANTINISCHE DENKMÄLER auf ZAKYNTHOS

 KIRCHEN UND BYZANTINISCHE DENKMÄLER auf ZAKYNTHOS
Hauptkirche des hl. Dionysios: Sie ist dem Beschützer der Insel, der von der Adelsfamilie Sigouron abstammt gewidmet. Sie befindet sich im Süden des Hafens und ist eins der drei Gebäude der Stadt, die das Erdbeben von 1953 überlebten. Ihr Erbau begann im Jahre 1704 n. Chr., 1893 wurde sie dann vom Erdbeben  zerstört und 1925-48 wieder erbaut. Sie besteht aus einer imposanten dreiteiligen Basilika und verfügt über einen beeindruckenden Turm, der an diesen des hl. Markus in Venedig erinnert. Im Inneren des Tempels dominiert der Marmor und es sind Fresken und Ikonen, Werke von bekannten Ikonen-Herstellern zu finden. Eine der kostbarsten Reliquien des Tempels ist eine Ikone der Jungfrau Maria der ‚Thalasomachousa'. Es ist ein Meisterwerk des 13. Jahrhunderts n. Chr., ein Werk eines konstantinopelschen Malers. Der Tempel des hl. Dionysios ist das Katholikon des Klosters Strofadon. 2000 wurde das neue Gebäude des Klosters mit einer Gesamtfläche von 3.200 Quadratmetern eingeweiht. Das Gebäude besteht aus einem Gasthaus, neue Mönchszellen, Nebenräume und Hallen. Das Kirchenmuseum des Klosters ist dort untergebracht.
 
Venezianische Burg von Zakynthos: Auf dem Gipfel des Hügels wurde die venezianische Burg errichtet, die Hauptstadt der Insel seit der venezianischen Zeit. Die Mauern der Burg haben wegen der Erdbeben und der  türkischen Angriffe nicht mehr ihre ursprüngliche Form. Die Burg in ihrer heutigen Form entstand im Jahre 1646 n. Chr. von den Venezianern und wurde innerhalb eines Jahres fertiggestellt. Einige Renovierungsarbeiten wurden von den Briten 1812 durchgeführt. Das wichtigste architektonische Element ist die Stadtmauer. Der Zugang zur Burg war nur durch das Haupttor durch Überqueren der Steinbrücke möglich, welche im Norden lag. Die Ausgrabungen im Jahr 1984 brachten 12 orthodoxe und 5 katholische Tempel des 11-17. Jahrhunderts, sowie einige Ruinen von öffentlichen Gebäuden, zutage.
 
 Kloster der Jungfrau Maria Anafonitrias: 25 km nordwestlich von der Stadt Zakynthos in einer Gegend voller Grün. Es wurde im 15. Jahrhundert vom Graf Leonard III Tokko und seine Frau, die dort eine Nonne war, gegründet. In diesem Kloster lebte der hl. Dionysius. Auch existiert am Eingang ein Wehrturm. In der Mitte des Hofes gibt es eine dreiteilige Basilika mit Holzdach. Das Katholikon hat wunderbare Fresken und eine unbezahlbare Ikone der Jungfrau Maria der Neugeborenen-Trägerin,die nach dem Sturz aus Konstantinopel gebracht wurde.
 
Kloster hl Georgios Gremnon: Es befindet sich in der Nähe des Bergdorfs Volimi nahe des Klosters Anafonitria. Es wurde im Jahre 1540 n. Chr. gegründet. Der umschlossene Hof hat mehrere zweistöckige Gebäude. Der in der Mitte gelegene Rund-Turm diente als Observatorium und wurde als letzte Zuflucht im Falle eines Angriffs eingesetzt. Es werden Bemühungen gemacht, um das Kloster wieder zu bewohnen.