KIRCHEN UND BYZANTINISCHE DENKMÄLER IN KEFALONIA

KIRCHEN UND BYZANTINISCHE DENKMÄLER IN KEFALONIA
Burg des Hl. Georgios: Auf einem Hügel oberhalb von Argostoli ist die Burg vom Hl. Georgios. Sie wurde nach dem Tempel, der in ihr gefunden wurde, benannt. Die heutige Form des Schlosses ist aus der venezianischen Zeit 1500-1797. Es war das administrative Zentrum von Kefalonia, bis die Hauptstadt nach Argostoli verlegt wurde. Die Burg hatte 15000 Einwohner. Sie hatte eine achteckige Form und eine 1,6 km ² Fläche. Der heutige Teil der Mauern reicht bis in 15 Meter Höhe. In ihrem Inneren sind einige Überreste der Gebäude erhalten und einige verlassene Häuser mit Wappen.

Venezianische Burg von Assos: Sie wurde von den Venezianern 1593-95 n.Chr. als Ergänzung der Burg des Hl. Georgios erbaut. Sie hatte eine unregelmäßige Form und in ihrem Inneren sind noch Wohnblöcke vorhanden. Nur Ruinen der inneren Gebäude können heute noch besichtigt werden.

Tempel der Evangelistria: nahe der Burg des Hl. Georgios. Im Jahre 1580 n.Chr. erbaut und die Metropole der Burg, solange diese das Verwaltungszentrum war. Ein hölzerner Tempel ist im Inneren der Kirche erhalten, sowie einige bemerkenswerte Ikonen.

Kloster des Hl. Gerasimos Omalon: Es ist ein Frauenkloster. Das Katholikon wurde wieder im Basilika-Rhythmus nach dem Erdbeben von 1953 erbaut. Heute beherbergt das Kloster eine kleine Bibliothek.

Kloster des Hl. Andreas Milapidias und byzantinisches Kirchmuseum: Das Frauenkloster ist in Peratata, 10 km von Argostoli. Es wurde im Jahre 1587 n. Chr. gegründet und beherbergt heute Reliquien aus den zerstörten Kirchen des Erdbebens von 1953. Unter den Reliquien befinden sich Stickereien aus der byzantinischen Zeit. Das byzantinische Kirchmuseum wird seit 1988 in dem alten Tempel des Klosters betrieben. In dem großen Raum wurde die rechte Seite des Eingangs des alten Tempels des Klosters restauriert. Sie beherbergt eine der größten Fresken, die auf der Insel erhalten geblieben sind. In den Räumen des Tempels sind viele Ikonen aus anderen Kirchen untergebracht. Es gibt auch hervorragende Ikonen des 17. Jahrhunderts und andere kirchliche Reliquien.