KOS IM ALLGEMEINEN

KOS IM ALLGEMEINEN
Die Insel Kos liegt südlich von Kalymnos mit einem Abstand von 2,5 Seemeilen von der Küste Kleinasiens und die drittgrößte des Dodekanes-Inselkomplexes, nach Rhodos und Karpathos. Ihre Gesamtfläche beträgt 290 km2. Diese Insel hat Naturschönheiten, gutes Klima, reiche Geschichte und eine Reihe von archäologischen Stätten. All diese Eigenschaften machen Kos zu einem der beliebtesten Ferienorte des Landes. Der größte Teil von Kos besteht aus Tiefebene mit vielen Quellen. Die Küstenlänge der Insel beträgt 112 km.
Kos ist durchgehend seit der Jungsteinzeit besiedelt. Funde der Jungsteinzeit sind auf der ganzen Insel verstreut, aber die wichtigsten wurden in der Höhle von Aspri Petra (White Rock), während der so genannten „dunklen Jahren", als die Dorer erschienen, gefunden. In den archaischen und klassischen Jahren war die Hauptstadt der Insel Astypalea, wo sich heute - an der Küste- Palatia befindet. Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde es Teil der Dorischen Exapolis (sechs Städte) welche in Knidos basiert. Während der persischen Erweiterung gehörte sie zu den Satrapie Halikarnassos. Im Jahre 479 v. Chr. wurde es von den Persern befreit und wurde Teil des Attischen Seebundes. In 336 v. Chr. anstelle der mykenischen Siedlung wurde die Siedlung Kos gegründet, die sich zu der heutigen Stadt entwickelte. Während der hellenistischen Zeit blühte es dank des Asklepion (4 Jh. v. Chr.) auf. Das Asklepion wurde von Tausenden von Patienten aus dem gesamten Mittelmeerraum besucht. Während der Römerzeit war es eines der beliebtesten Urlaubsorte römischer Offiziere. Im 4. Jahrhundert n. Chr. wurde die Insel teil einer byzantinischen Provinz. 469 und 554 n. Chr. zerstörten starke Erdbeben die Stadt. Die Araber eroberten die Insel im Jahr 648 n.Chr.. Im Jahre 1314 eroberten die heiligen Johanniterritter die Insel, im Jahre 1522 die Türken und im Jahr 1912 die Italiener.